5 Minuten, die dein Leben verändern

Was hat es mit den 5 Minuten auf sich? Vor vielen Jahren hast du vielleicht mal ein Poesiealbum oder ein Tagebuch geführt. Vermutlich in der Pubertät? Während der ersten Beziehungskrise? Während eines Urlaubes?

Ein Tagebuch ist ein schöner Weg, Gedanken, Erlebnisse und Entscheidungen zu bewahren und zu manifestieren. Ich glaube, es gibt sehr viele Menschen, die ein Tagebuch führen.

Ich habe in der Pubertät eins geführt, welches ich heute noch besitze. Damals habe ich gesagt, dass man das bestimmt in 30-40 Jahren gerne mal liest. Heute sind es schon ca. 20 Jahre her, aber gelesen habe ich es noch nicht. Aber ich weiß ganz genau, wo es wäre, wenn ich Lust drauf hätte.


Ich habe vor über einem Jahr mein erstes „anderes“ Tagebuch angefangen. In Zeiten der Krise suchte ich einen Weg, meine Gedanken zu sortieren und meinen Kopf frei zu bekommen. Ein toller Mensch im Internet empfahl mir sein „Journal“ das neudeutsche Wort für Tagebuch. Ich finde Journal tatsächlich ein schönes Wort. Der Unterschied war, dass ich in dieses Journal eigentlich nur positive Dinge notiere und es zur Reflexion und Planung meines Tages benutze. Stets positiv, motiviert, dankbar und optimistisch. Denn wenn es stimmt, dass wir sind, was wir denken, dann möchte ich stets alles positiv formulieren, damit sich diese Geisteshaltung einbrennt.



Das 5 Minuten Tagebuch ist von zwei Jungs aus Amerika. Ihre Firma heißt Intelligent Change Inc und der Titel im original lautet The Five Minute Journal. Sie haben sich nach zahlreichen Selbstversuchen und Recherchearbeit dazu entschlossen, ein express Dankbarkeitstagebuch zu entwickeln. Denn eines darf zu stressigen oder schönen Zeiten nicht passieren: Dass man mehr Zeit für Bücher verwendet, als auf die Menschen und Situationen, die uns umgeben. Wäre ja doof, wenn man bei einem romantischen Abend sagt „Schatz, behalt, was du sagen willst, ich gehe mal kurz mein Tagebuch schreiben.“

YouTube Kanal des Gründers: https://www.youtube.com/channel/UCIyxAEunWASBM_CWVUXZ3lA

Genau so unschön wäre es, wenn man sich durch das Tagebuch wieder eine Aufgabe „einkauft“, die bei jedem Auslassen zu einem Selbstvorwurf führt, der sich manifestiert in „hast du das auch wieder nicht geschafft.“

Deswegen sind es nur 5 Minuten – und nachdem ich es schon eine Weile selbst führe: In aller Regel bin ich in weniger als 4 Minuten damit durch. Man wird quasi jeden Tag schneller. Und wenn man am Vorabend schon weiß, dass es morgen früh knapp wird, dann kannst du Teile der Morgenroutine schon am Vorabend ausfüllen. Ganz so, wie es dir passt. Hier gilt: Das Journal passt sich dir an – nicht andersherum.

Das Tagebuch ist in zwei Tagesabschnitte unterteilt: Einer für jeden Morgen und einer für jeden Abend.

Die Fragen sind stets ins positive formuliert und bringen dich Stück für Stück dazu zu erkennen, wie viel du schon hast, was du schon erreicht hast und wie sehr du dich selbst schätzen kannst.

Ich gehe hier nicht detailliert auf die Punkte ein, denn ich möchte das Buch und die Idee nicht kopieren, sondern empfehlen. Macht euch selbst ein Bild auf der Webseite, dem Youtube-Kanal.

Eines möchte ich noch los werden: Wenn man die Fragen das erste mal liest, könnte man kritisch werden, weil man sich fragt: Ich soll jeden Tag 3 Dinge finde für dies und das? Und dann fragen die mich noch, was ich noch besser machen könnte? Alle diese Bücher haben i.d.R. ein ausführliches Vorwort, eine Anleitung und Beispiele, die man unbedingt lesen sollte. Wenn du wie ich erstmal sehr kritisch bist, dann lohnen sich die einleitenden Worte, bevor du Vorverurteilungen triffst 😉

Ich habe angefangen das richtige Buch zu verwenden – aber als ich merkte, dass es mir noch einfacher fällt die passende App zu nutzen, bin ich zur App gewechselt. Ich habe mir vorab viele Tagebuch-Dankbarkeits-Apps angesehen und getestet. Die 5MJ-App ist bei ca. 70% von dem, was ich von so einer App erwarte. Eine bessere finde ich derzeit nicht. Daher überlege ich tatsächlich, selbst eine App zu programmieren. Ich muss mich jedoch noch erkundigen, wie die Rechtslage bzgl. Copyright aussieht. Solltest du selbst das können oder jemanden kennen, der Apps programmieren kann, freue ich mich über eine Nachricht per Facebook oder Instagram.

Ich bekomme kein Geld für diese Zusammenfassung und ich stehe in keiner Verbindung zu den Inhabern dieser Firma. Ich möchte nur Informationen weitergeben, die ich im Dschungel des Internets gefunden habe.

Im Sinne der Selbstreflexion und Dankbarkeit:

Ich bin heute dankbar dafür, dass

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In einem der nächsten Artikel stelle ich dir noch ein zweites Tagebuch vor, welches mir sehr geholfen hat, ein konkretes Ziel zu erreichen. Denn manchmal reicht die reine Dankbarkeit nicht aus, wenn man sich deutlich weiterentwickeln will oder schnell positive Ergebnissee für das eigene Seelenheil benötigt.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!